mathematik & text
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mathematik & text II

1 Projekttutorium an der HU Berlin für alle interessierte Studierende
Franziska Gilbert, Birte Wolmeyer
Ort und Termin: 2 SWS SE als Blockseminar in der Offenen Uni BerlinS
(Berlin Mitte). Vorbesprechung: Donnerstag 19.10.2006 18h Offene Uni
BerlinS.

Voraussetzungen: keine. Wünschenswert: auf www.matherockt.de/mathetext
anschauen, womit wir uns im ersten Semester beschäftigt haben.

Inhalt: Im Projekttutorium werden mathematische Texte auf der Textebene untersucht. Mit Lektüre rund um das Thema 'Mathematik & Text', Methoden der Textanalyse, empirischen Untersuchungen und praktischem Schreiben wollen wir nach Kriterien für 'gute' mathematische Texte suchen. Wir freuen uns auf Interessierte und Anregungen.

Sprechstunden: nach Vereinbarung.
mathetext(at)matherockt.de
Mailingliste: pt-matherockt-de(at)matherockt.de

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warum mathematik & text?

Wer einen mathematischen Text liest, der bemerkt: zielorientiert und so knapp wie möglich wird formuliert, was es zu sagen gibt. Die LeserInnen werden mit vielen Fragen allein gelassen:

Warum ist es überhaupt sinnvoll, solcherlei Betrachtungen anzustellen? Wie ordnet sich der Gegenstand in einen mathematischen und/oder wissenschaftlichen Zusammenhang ein? Woher stammen die Überlegungen? Warum wurden sie so, und nicht anders angestellt?

Auch in meta-mathematischen Abhandlungen findet man kaum Untersuchungen darüber, wie sich die verwendete Sprache auf die Methoden der Mathematik und ihre Texte auswirkt. Die Wege der Arbeitsprozesse in den Text selbst einzubinden, steht hinter der Notwendigkeit, Ergebnisse präzise ausdrücken zu können, zurück.

Fragen nach dem Prozedere als Bestandteil der Wissenschaft werden höchstens am Rande gestellt. In anderen Disziplinen sind solche Überlegungen gewinnbringend in die Wissenschaft selbst integriert.

Wir gehen davon aus, dass auch für die Mathematik positive Impulse aus solchen methodologischen Fragestellungen erwachsen können. Ist es für das Funktionieren aller Texte wichtig, beim Schreiben die LeserInnen in den Blick zu nehmen?
Was das genau heißt, wollen wir im Projekttutorium gemeinsam untersuchen und Möglichkeiten entwickeln, einen solchen Blickwinkel in mathematische Texte zu integrieren.

Zunächst werden wir gemeinsam wissenschaftstheoretische Grundlagen erarbeiten. Das Medium Text wird von verschiedenen Seiten beleuchtet: Von linguistischen Betrachtungen über Methoden der Textanalyse bis zum Schreiben eigener Texte. Dazu wird es einen Workshop geben.

Von Anfang an soll der Bezug zu Mathematik und mathematischen Texten gegeben sein. Die Vorbereitungen dienen dazu, Anforderungen an lesefreundliche mathematische Texte zu formulieren, sowie konkrete Kriterien zu erarbeiten, wie mathematische Texte zugleich gut lesbar und präzise geschrieben werden können.

Auf dieser Website werden nicht nur Ergebnisse dargestellt, vielmehr die Entstehung dieser Ergebnisse transparent und prozessorientiert dokumentiert.

 
wo
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OUBS: Rauf auf den HU-Campus-Nord. Aufmerksam nach Schildern gucken, wo OUBS drauf steht oder gleich zum Haus 20 gehen.
ACHTUNG: Samstags ist prinzipiell nur der Hauptzugang (Philippstr) auf! Das ist der Eingang mit der Schranke.
Lageplan

 
ablauf
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mathematik & text II

IV
Freitag 18. November 2006
Textanalytische Methoden kennenlernen: Tetxlinguistik nach Klaus Brinker, Systemisches Lesen nach Hans Lösener

Samstag 19. November 2006
Textanalytische Methoden auf einen mathematischen Text anwenden, Auswertung - im Hinblick auf die Erstellung eines Kriterienkatalogs für das Verfassen mathematischer Texte.

V
Samstag 9. Dezember 2006
Vorträge: Sprache & Denken, Beweise nach Lakatos

Freitag 15. Dezember 2006
Vorstellung der Konzepte:
"Textumgang innnerhalb der Mathematikkultur"
"Historische Stilentwicklung mathematischer Texte"

VI
Freitag 2. Februar 2007 / Samstag 3. Februar 2007
Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeiten:
"Textumgang innnerhalb der Mathematikkultur"
"Historische Stilentwicklung mathematischer Texte"
Erstellung eines Kriterienkatalogs für das Verfassen mathematischer Texte.

VII
Wochenende 9-11. Februar 2007
Diskussion des Kriterienkatalogs für das Verfassen mathematischer Texte und Anwendung desselben:
Es wird ein mathematischer Text nach dem Katalog geschrieben.
Auswertung des Projekttutoriums.


mathematik & text I

I
seminarplan
Freitag 19. Mai 2006
Ort: Potsdam in der Nähe des Neuen Palais': Haus 8 Raum 50 das ist das Haus mit dem Audimax drin.
Wegeplan:
Einführung
Wer mag kann vorher 14h zur Euler-Vorlesung gehen
Infos und Wegbeschreibung
oder im Park Sanssouci spazieren gehen.

Samstag 20. Mai 2006
Themen: Hilberts Programm, scheppende subject - Intuitionismus, Quergelesen, Wissenschaftstheorie

II
Freitag 16. Juni 2006
Marc Schweska: Zwei Kulturen. Kultur- und Naturwissenschaften.
oder
Wissenschaftstexte verfassen. Worüber man besser schweigt.

Literatur zu diesem Termin:
Die Leidenschaft, der Stil und das Schreiben. Vortrag v. 09.02.01 anl. der Verabschiedungsfeier der Absolventen des Wintersemesters 2000/01 der Phil. Fakul. III der Humboldt-Universität zu Berlin. PDF
Turing, Alan Mathison: Kann eine Maschine denken?. In: Enzensberger, Hans Magnus (Hg.) (1967): Kursbuch 8. März 1967. Englisch

Samstag 17. Juni 2006
Workshop: EIN GUTER SATZ von Frank Sorge
Reflexion Vortrag und Workshop

III
Freitag 23. Juni 2006
Text: Einführungsreferate
Was ist Text? - Die Antworten der Textlinguistik . Die Arbeitsweisen der Literaturwissenschaften . Autor-Leser-Text

Samstag 24. Juni 2006
Text: Einführungsreferate
Kurzschreibweise . Textumgang / Interviews
Kleingruppenarbeit / Diskussion: Was ist ein (mathematischer) Text, wie lesen und schreiben wir literarische / mathematische Texte? Erster Kriterienkatalog für 'gute' mathematische Texte.
Semesterrückblick

 
nützliches
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website der oubs
zum stadtplan der bvg
über projekttutorien an der hu
zum antrag (pdf)
zum zwischenbericht (pdf)
plakat semester I . plakat semester II
und nochmal zum wiki von mathematik & text
und hier tzi (themenzentrierte interaktion)
 
wir
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franzi und birte studieren beide mathe (diplom). franzi an der hu und birte an der fu.  
(c) birte wolmeyer wolmeyer.de