KRITERIEN FÜR 'GUTE' MATHETEXTE - AUS DEM LIVE-FEATURE KONDENSIERT * ein mathematischer text sollte 'gut' gegliedert sein. (mehrfachnennung im interview mehrerer befragten) * ein guter mathetext ist ein text. * die formeln sollten in die texte gegeliedert sein - damit der text als text funkltioniert. (mehrfachnennung im interview einer_s befragten) * bewusst auf die gewichtung von formeln und text schauen (mehrfachnennung im interview einer_s befragten) * zielgruppenorientiert * saubere zitate und quellenangaben * mit quellen ist zu belegen was nicht konsens ist * der text sollte kontextualisiert sein: er sollte formulieren was er will - wie und wo er sich eingebettet usw. * der formeln im text sollten nicht kontextualisiert sein, der text selbst (was er will) aber schon * der text sollte innerhalb auch kontextualisiert sein etwa formulieren was der nächste schritt ist und warum ziele der kapitel formulieren * guter mathetext hat ein abstract * das abstract sollte die methoden nicht darstellen * guter mathetext hat eine einleitung * die einleitung sollte formulieren was passiert im text * transprenz ist wichtig: es muss nachvollziehbar sein was gerade getan wird * überall gleich schwer * unterhaltsam * hat 'gute' beispiele * leichte / einfach notation (mehrfachnennung im interview einer_s befragten) * konventionelle notation (mehrfachnennung im interview einer_s befragten) * begriffe darlegen außer bekanntes * axiomatische methode (mehrfachnennung im interview einer_s befragten) * die vorbereitungen zum beweis sind vorher zu diskutieren und anzukündigen und dann vor dem beweis zu treffen * unsinnige ankürzungen sind zu vermeiden * doppelte begriffbelegung ist zu vermeiden * vollständigkeit * definitionsklarheit * überflüssige einleitungen sind zu vermeiden * latex ist gut -> typisierung * latex ist doof weil es alle machen * das starre gerüst der mathematischen texte muss aufgelockert werden zielgruppenorientiert sollen die formeln nicht nur als zeichenkette dargestellt werden. (für beginner ausschreiben, für fortgeschrittene zeichenkette); kriterium für das funktionieren eines mathematischen textes * neutralität * bunte grafiken in lehrbüchern fördern das leseverständnis * bunte grafiken in lehrbüchern lenken vom wichtigen ab * bunte grafiken in lehrbüchern sind ein zusaätzliches ausdrucksmittel * mathematische texte sollten durchreferenziert werden - und zwar richtig: nicht zuviel, nicht zuwenig * sätze sollen nummern bekommen und so referenziert werden * sätze sollen namen bekommen und so referenziert werden * 3-gliederung reicht (bsp: 1.2.3), mehr nimmt übersichtlichkeit * grafiken sollen da eingesetzt werden wo sie gebraucht werden * fußnoten sind zu vermeiden / sind nicht erlaubt * zitate können den text auflockern * smiley / comics können den text auflockern * formeln sind als satzteile zu behandeln * formeln einbetten * sachlichkeit ist zwingend notwendig * mathematischer text sollte nicht werten weil das kriterium für wissenschaftlichkeit ist * fragen nach anwendbarkeit gehören nicht in die texte * texte sollen ihre inhalte zur diskussion stellen: als anregungen zur weiterarbeit, verbesserungen * die autorin kommt im text nicht vor * unauffälligkeit * wir-schreiben als eine einladung nutzen * gegenbeispiele didaktisch wensetzen * keine extra erklärungen wenn er gut ist * einleitung ist appetizer * erklärungen können interpretationshilfe sein * anekdoten können den text rhythmisieren, nicht notwendig * skizzen sind service -> leserinnenfreunlichkeit * lehrbücher: aufgaben als didkatiches element * layout soll die struktur der formlen unterstützen und den pplatz den die formeln im text haben * verschiedene layout-programme nutzen weil in latex alle schreiben * länge: kurz für wissenserwerb, länger für extra-lektüre, neues ausführlich später knapp, knapp zeigt kompetenz * es muss klar sein, was definiert wird * am schluss schauen ob der text einlöst was er sich vornimmt - reflexion * unsicheres gehört in den ausblick und ist nicht teil des textes