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KURZPROTOKOLL BLOCK I

22.05.06 Wolmeyer, Gilbert

Protokoll Projekttutorium Mathematik & Text 19./20.05.06

Freitag: 18:25-20:00 Uhr
Teilnehmende: Alberti, Brehm, Driemel, Duong, Gilbert, Henke, Karaca, Kutschke, Nestler, Rückriemen, Opel, Wegener, Wolmeyer.

*Vorstellungsrunde
anhand von MathematikerInnen-Zitaten

*Einstieg (Gilbert, Wolmeyer):
Genese und inhaltliche Vorstellung des Projekttutoriums "Mathematik & Text"

*Diskussion (Moderation / Protokoll: Gilbert, Wolmeyer)
Warum "Mathematik & Text"? (Ergänzende Argumente der Teilnehmenden)

*Lektüre:
Mehrtens, Herbert (1990): Moderne Sprache Mathematik. Frankfurt (Main). S.11f.

*Diskussion (Moderation / Protokoll: Gilbert, Wolmeyer):
Was ist Sprache. Ist Mathematik (nur) Sprache? Ausweitung der Logik hin zu einer "Zeitlogik". Mathematische Sprache ist keine soziale Praxis, jedoch eingebunden in soziale Praxis. Mathematik bedient sich "parasitär" natürlicher Sprache, um kommunizierbar zu sein.

*Vorstellung Seminarablauf (Gilbert, Wolmeyer)

*Lektüre:
Frege, Gottlob (1892): Auszug aus "Sinn und Bedeutung". In: Patzig, Günther (Hg.) (1962): Funktion, Begriff, Bedeutung. Göttingen. S.42.

*Klärung der Begriffe "Sinn" und "Bedeutung" bei Frege


Samstag: 11:30-19:30 Uhr
Teilnehmende: Alberti, Brehm, Driemel, Duong, Gilbert, Karaca, Kutschke, Nestler, Rückriemen, Opel, Wegener, Wolmeyer.

*Begrüßung, Vorstellung der Offenen Uni Berlins, Arbeitsaufträge für Gruppen

*11:45-13:45 Uhr
Arbeit in vier Gruppen anhand bereits bekannter Texte, teilweise mit konkreten Fragestellungen

*13:45-15:00 Uhr
Vorstellung der Arbeitsergebnisse der Gruppen (Protokoll: Karaca)

13:48-14:08 Uhr
"Quergelesen" (Alberti, Driemel): Platon. Aristoteles. Kant. Bieberbach.

14:09-14:26 Uhr
"Hilberts Programm" (Karaca, Rückriemen, Wegener): Hilbert. Bourbaki.

14:27-14:42 Uhr
"Sheppendes Subjekt - Intuitionismus" (Brehm, Kutschke, Nestler): Brouwer.

14:44-15:00 Uhr
"Über den Versuch Mathematik zu betreiben" (Duong, Opel): Abstraktion, Transfer, Konkretion. Suche nach universellen Gesetzmäßigkeiten.

*Mittagspause

*16:30-17:50 Uhr
Disskusion (Moderation: Gilbert, Protokoll: Duong):
Existenz mathematischer Entitäten. Mathematiker: Entdecker oder Erfinder? Müssen Axiome begründbar sein? Wie werden Axiome ausgewählt? Gibt es nur eine Mathematik? Die Welt als Bewahrer von Mathematik. Existiert Mathematik auch ohne Menschen? Woher kommt mathematisches Wissen?

*18:00-18:45 Uhr
Themenspezifische, weiterführende Lektüre in den vier Gruppen

*18:55-19:30 Uhr
Diskussion (Moderation: Gilbert, Protokoll: Brehm):
Neue Impulse zur Diskussion durch neue Lektüre: es existiert ein spezieller Sinn für Mathematik. Abduktion bei Peirce. Konzept des Abzählens nicht auf transfinite Zahlen übertragbar.
Vergleich der verschiedenen Texte hinsichtlich Lesefluss und Schwierigkeitsgrad.
Organisatorisches.
Rückblick auf BlockI: Blockseminar, Zeiten, Gruppenarbeit angenommen. Etwas zerfaserte Diskussion.

*Aufräumen

Bemerkung: Wegen Krankheit konnte Frau Wolmeyer sich nicht an der Moderation der Diskussionen beteiligen, hat aber über den ganzen Tag ein "internes" Protokoll angefertigt.