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BLAUER STERN

Einst berichtete ein Fährmann einem Wanderer vom Blauen Stern, der auf dem Grund des Flusses leuchtete.
Der Wanderer hörte interessiert zu und versuchte dann nach dem Blauen Stern im Fluss zu tauchen.
Die Strömung im Fluss war jedoch so stark, dass der Wanderer flussabwärts in einen Strudel gerissen wurde.
Unerbittlich zog der Strudel den Wanderer in die Tiefe, als ihn etwas an der Hand packte.
Die Gespenster seiner Träme kamen ihm in den Sinn als er feststellte, dass er nicht wanderte - er saß sicher und trocken in einem Boot und hatte einfach Hände mit Paddeln verwechselt.
Das Boot schaukelte und am Himmel zeichnete sich ein drohendes Gewitter ab, als der Schläfrige Panik bekam.
Der einsetzende Sturm schaukelte das Boot noch übermütig herum, bevor er es, beobachtet von einer Meernixe, umwarf.
Er musste die Schnur loslassen, der Schwertfisch zog sofort in die Tiefe und er wusste, dass er verloren war.
So trieb er weiter hilflos in das offene Meer und wenn er ihn nicht ein Hai einen Tag gefressen hätte, so wäre er qualvoll am Hungertod gestorben.